... aber die nutzen sie: Schüler auf Haupt- und Förderschulen können in der Regel nicht mit einem Ausbildungsplatz rechnen. Vor ihnen in der Schlange stehen Realschüler und Abiturienten.
„Wir tun alles, damit sie einen guten Abschluss machen“, sagt Sozialpädagogin Anja Starke. Die 42-Jährige arbeitet als Schulsozialarbeiterin in Bielefeld an der Hamfeldschule für Lernbehinderte. Die Stiftung fördert Projekte zur Persönlichkeitsentwicklung oder auch Selbstverteidigung für Mädchen und eine AG gegen Ausgrenzung und Rassismus. Die Eltern können ihren Kindern oft nicht helfen: Sie haben selbst ihren Arbeitsplatz verloren und deswegen kaum Kontakte zur Berufswelt. „Unsere Schüler sind das letzte Glied in einer Kette“, sagt Anja Starke. Ihre Arbeit zeigt Wirkung: Sprachkurse, Bewerbungstraining und schulbegleitende Praktika helfen beim Einstieg in die Arbeitswelt.


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